Diesmal soll es nicht um kostenlose Online-Games gehen, sondern um Online-Videospiele wie Battlefield 3 und Call of Duty Modern Warfare 3, welche für 59.99€ im Laden stehen.
Das prinzipielle Problem dieser Spiele ist nicht etwa, dass sie schlecht programmiert sind, langweilige Geschichten erzählen oder schlechte Spiele sind – nein, sie sind schlichtweg zu teuer.
Natürlich machen Browsergames und Online-Spiele Spaß. Doch sie haben gegenüber „normalen“ PC-Spielen vor allem einen entscheidenden Vorteil: Sie sind kostenlos!
Und weil sie kostenlos sind, heißt es ja nicht, dass diese Spiele schlecht sein müssen, ganz im Gegenteil! Doch natürlich wollen auch die Programmierer von Browser-Spielen von etwas leben und bieten deshalb In-Game Inhalte für Geld an.
Mit diesem Mittel arbeiten aktuelle Videospiele noch überhaupt nicht, was möglicherweise ein Fehler ist. Denn aktuell geht der Trend immer mehr zum Spielen von kostenlosen, kleinen Spielen, die kurzweilig unterhalten.
Nur noch wenige, eingeschworene Videospieler zocken die großen Titel wie Battlefield 3 und sind auch gewillt, dafür 60€ zu bezahlen.
Eine völlige neue Art der Distribution wäre es allerdings, das „Grundgerüst“ des Spiels kostenlos anzubieten, und diverse Inhalte und Verbesserungen für Spieler kostenpflichtig anzubieten.
Ob er diese dann kauft –oder eben nicht – liegt in seiner Entscheidungsfreiheit. Je nachdem, wie viel Spaß ihm das Spiel bereitet oder wie wichtig ihm die zu erkaufenden Vorteile sind.
Durch das Fehlen dieser kostenlosen Games schießen Gamekey Shops wie Pilze aus dem Boden. Dort kann man CD Keys kaufen, mit denen Videospiele auf Online-Plattformen freischaltbar sind.
Meist stammen diese aus armen Ländern wie Russland, weshalb sie auch sehr billig anboten werden kann. Allerdings bringt dies für den Spieleentwickler eine Menge Nachteile mit sich: Er verdient um einiges weniger als mit der EU-Version des Spiels, und die Schwarzkopie-Rate des Landes wird nicht verbessert.
Gerade bei diesen „Problemzonen“ sollte eine Free-to-play Version in Erwägung gezogen werden. Electronic Arts hat dieses Konzept mit „Need for Speed: World“ umgesetzt – dies aber leider mehr schlecht als recht.
Das Spiel war lediglich eine Light-Kost gegenüber normalen Spielen aus dem gleichen Hause – klar, dass die Fans nicht lange bei diesem Spiel bleiben. Allerding s hat es EA probiert und sicher auch Umsatz mit dem Spiel gemacht und einige Spieler mit einem kostenlosen Online-Racer beglückt.
Warum setzen nicht mehr Spielepublisher auf diese Möglichkeit?
Incoming search terms:
- lostenlose vollpreis spiele



